Obdach für wohnungslose Frauen

20.000-25.000 wohnungslose Menschen leben in Berlin, davon sind 2.500 Frauen. Eine ausreichende Zahl an Kältehilfeplätzen ist für sie eine Überlebensfrage. So hat es mich umso mehr gefreut, heute zur Eröffnung eine neue Notübernachtungstelle für wohnungslose Frauen zu besuchen. „Evas Obdach“, so der biblisch inspirierte Name des Hauses, befindet sich hinter der St. Hedwigs-Kathedrale (Hinter der Katholischen Kirche 3, 10117 Berlin). Sie ist ganzjährig jeden Tag von 19 bis 9 Uhr geöffnet. Den Wohnungslosen werden hier Schlafplätze, Verpflegung, Beratung und Möglichkeiten zum Duschen und Wäschewaschen angeboten.

Insgesamt stehen wohnungslosen Frauen in dieser Einrichtung 10 Plätze zur Verfügung. Zusammen mit den zwei anderen ganzjährigen Übernachtungsstellen kommt Berlin auf insgesamt 30 Plätze für wohnungslose Frauen. Es ist bei weitem nicht genug, aber ein Schritt in die richtige Richtung auf einem langen Weg. Begleitet hat mich Daniel Tietze, Staatssekretär für Integration in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Vielen Dank an das Team des Hauses und Elke Ihrlich, die Bereichsleiterin Offene Sozialarbeit beim Sozialdienst Katholischer Frauen e.V., für das interessante Gespräch.

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