Geflüchtete Frauen zu Besuch in der BVG

Heute hatte die BVG zugewanderte und geflüchtete Frauen in ihre Ausbildungswerkstatt eingeladen. Denn Ausbildung und Berufstätigkeit sind zwei elementare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration. Doch besonders geflüchtete Frauen haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt aus vielen Gründen äußerst schwer. Als öffentliches Unternehmen nimmt die BVG auch eine gesellschaftliche Verantwortung wahr und setzt sich deshalb verstärkt dafür ein, zugewanderten Frauen eine berufliche Perspektive zu bieten. An diesem „Tag der Ausbildung“ sind 30 Frauen ins Ausbildungszentrum in der Nähe des Olympiastadions (Machandelweg 24, 14052 Berlin) gekommen, wo sie im Rahmen eines dreistündigen Programms einerseits Informationen über das Ausbildungsspektrum bei dem größten Berliner Verkehrsunternehmen erhalten haben und andererseits hautnah die Ausbildungsprozesse vor Ort erleben konnten. Von Elektronikerin über IT und Fahrbetrieb/Industriemechanikerin stehen Frauen bei der BVG viele berufliche Möglichkeiten offen. Mit einer Einstiegsqualifizierung steht ihnen zudem ein niedrigschwelliges Sprungbrett in die Ausbildung zur Verfügung. Der praktische Ausbildungsteil findet u.a. in den Betriebshöfen statt. Einer der größten davon befindet sich in Lichtenberg.
Nachdem ich selbst diese Veranstaltung im vergangenen Jahr initiiert hatte, war ich heute selbstverständlich selbst dabei und habe die Frauen durch den Tag begleitet. Für die Durchführung hat die BVG mit dem gemeinnützigen Träger „Modellprojekt POINT – Potentiale integrieren“ der Goldnetz gGmbH und der Agentur für Arbeit zusammengearbeitet.

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